Die 33-Tage-Kur

F: Wie verläuft eine solche 33-Tage-Kur?33 Tage Kur Knochenbrühe trinken

Die 33 Tage Kur wird folgendermaßen durchgeführt: In den ersten 3 Wochen trinkt man 500 ml Knochenbrühe, das sind 2 Tassen am Tag.
Die Einnahmezeit ist hierbei variable. Viele beginnen ihren Tag damit, weil Knochenbrühe gut sättigt, besonders wenn man etwas Fett wie Weidebutter oder Kokosöl hinzufügt. Nach diesen 3 Wochen nimmt man dann 250 ml bzw. 1 Tasse am Tag ein.

 

 

 

F: Weshalb gerade 33 Tage?

Unsere verschiedene Gewebe im Körper haben unterschiedlich lange Regenerationszeiten. So erneuert sich die Darmschleimhaut alle drei Tage, die Haut dagegen alle 28 Tage. Knochen wiederum benötigen 6 Wochen bis einige Monate. Unsere Bänder gehören zu den Geweben, die nicht durchblutet sind, sondern sich von der Umgebungsflüssigkeit ernähren. Deshalb beträgt ihre Regenerationszeit länger, meist um die 3 Monate. Das bemerkt man beispielsweise an den unterschiedlichen Regenerationszeit von Muskelfaserriss (Muskel ist durchblutet) und Bänderriss.

Haut, Skelett, Lymphsystem, Gefäße, Lungen, Magen-Darm-Takt, Hormonsystem

 

F: Was passiert während einer solchen Kur?
Durch die Einnahme über einen längeren Zeitraum in Form einer Kur, werden alle Gewebe nach und nach mit Kollagen und den anderen wertvollen Nährstoffen wie Mineralien, Spurenelemente und Stoffe für die extrazelluläre Matrix gut versorgt.

 

F: Ist eine Knochenbrühekur auch für Diabetiker geeignet?

Knochenbrühe ist ketogen, das bedeutet, dass der Blutzucker mit dem Trinken von Knochenbrühe nicht nach oben geht und Insulin deshalb auch nicht stark ausgeschüttet wird, Deshalb eignet sich Knochenbrühe auch für Diabetiker.

 

F: Gelten die Einnahmeempfehlungen für Frauen wie Männer?

Ja sie gelten für beide. Männer haben oft eine dickere Haut, sodass sich Kollagenmangel nicht so schnell bemerkbar macht. Aber beiden Geschlechtern tut die Knochenbrühe, so wie in der Kur empfohlen, sehr gut.

 

F: Spielt das Körpergewicht eine Rolle bei der Menge von Knochenbrühe, die man braucht?

Ja, es spielt eine Rolle. Je größer man ist, desto mehr Nährstoffe braucht der Körper. Oft ist es aber auch so, dass gerade dünne Menschen, die sich möglicherweise etwas ausgezehrt fühlen (z.B. nach einer Erkrankung wie Lungenentzündung), auch gerne größere Mengen Knochenbrühe zu sich nehmen möchten. So viel und so lange, bis sich der Körper gesättigt fühlt. Die 33 Tage Kur ist als Anhaltspunkt für Erwachsene mit einem Gewicht von 70-80 kg konzipiert. Kinder brauchen weniger – etwa 1 Tasse Knochenbrühe täglich. Bei älteren Menschen kann der Bedarf hingegen erhöht sein, da gerade sie oft einen hohen Kollagenmangel aufweisen, denn im Alter lässt die Kollagenproduktion auf natürliche Weise nach. Auch die Knochen neigen mit dem Älterwerden zu Entmineralisierung. Auch in diesem Fall ist Knochenbrühe ein hervorragender natürlicher Lieferant sowohl für Mineralstoffe als auch für Kollagen. Es kann sich für manche Menschen wie ein Jungbrunnen anfühlen.

 

F: Was ist, wenn ich mehr trinken möchte als empfohlen?

Knochenbrühe ist ein LEBENSMITTEL, das man nicht überdosieren kann. Oft ist es sogar so, dass Menschen instinktiv von Knochenbrühe eine größere Menge verzehren, auch 2 Liter und mehr am Tag ist gar nicht selten. Hier signalisiert ihnen der eigene Körper wie gut ihm die darin enthaltenen Nährstoffe tun. Man kann seinen körpereigenen Instinkten vertrauen, denn der Körper findet in Knochenbrühe Kollagen und das ganze Spektrum der Mineralstoffe und Spurenelemente in LEICHT VERDAULICHER FORM. Ein gegebenenfalls vorhandener Mangel kann leicht behoben werden. Der Appetit auf Knochenbrühe verringert sich von selbst mit der Zeit, wenn der Körper spürt, dass er die Nährstoffe gut aufgefüllt hat. Dann empfiehlt es sich je nach Bedarf 1 Tasse am Tag zu trinken oder immer dann, wenn man sich danach fühlt. Auf den eigenen Körper zu hören, ist sehr wichtig.

 

F: Wirkt die Kur nur, wenn ich die Knochenbrühe trinke – oder auch wenn, ich damit koche?

Knochenbrühe wirkt auch, wenn man damit leckere Gerichte kocht. In beiden Fällen, pur trinken und gekocht mit Knochenbrühe, werden die einzigartigen Nährstoffe der Knochenbrühe gut aufgenommen.

 

F: Wie oft kann man eine solche Kur wiederholen?

Man kann die Kur so oft man möchte wiederholen. Oft ist es so, dass es nach der ersten Kur schon ausreicht, als Erhaltungsdosis 250 ml am Tag – also 1 Tasse Knochenbrühe täglich – einzunehmen. Das haben übrigens unsere Vorfahren wie unsere Großeltern früher in Form einer Vorsuppe beim Essen auch so praktiziert. Diese Tradition einer Suppe am Tag, ist weltweit in wohl allen Traditionen bekannt.

 

F: Womit könnte man diese Knochenbrühe-Kur ergänzen?

Vitamin C eignet sich sehr gut als Ergänzung, weil es für den Wiederaufbau des Kollagens im Körper für die jeweiligen Enzyme benötigt wird. Grundsätzlich sind Ergänzungen sehr individuell. Je nach Ausgangslage und was man für sich bewirken möchte. Als Kombination hat sich auch Silizium bewährt, da es zusätzlich Fingernägel, Haare, Knochen und allgemein das Bindegewebe stärkt.
Wer gegen Entzündungen vorgehen möchte, der kann auch Kurkuma einbinden. Entweder in die Knochenbrühe hinzufügen oder als „goldene Milch“ zu sich nehmen (Goldene Milch: Kurkuma wird hier in Milch oder Kokosmilch kurz aufgekocht und in der Menge einen kleinen Schnapsglases am Tag eingenommen).

Knochenbrühe Kurkuma Vitamin C Silizium

 

F: Für wen ist eine 33-Tage-Kur nicht geeignet?

Menschen mit einer sehr stark ausgeprägten Histaminintoleranz können mitunter lang gekochte Knochenbrühen nicht vertragen. In diesem Fall empfiehlt es sich, mit kurz gekochten Fleischbrühen zu beginnen. Gicht dagegen stellt in der Regel kein Problem dar, da Knochenbrühe im Gegensatz zu rotem Fleisch beispielsweise weitaus weniger Purine enthält. Knochenbrühe ist von daher geeignet, die Gelenke bei Gicht durch ihren hohen Kollagenanteil zu unterstützen.